BG/BRG Judenburg beim Kontaktseminar „Europapolitische Bildung in Schulen“ in Wien
Von 27. bis 29. November 2024 war das BG/BRG Judenburg vertreten durch Erasmus+ Botschafter Mag. Bernd Fiechtl und Mag.a Ilse Prenn, beim internationalen Kontaktseminar „Europapolitische Bildung in Schulen“ in Wien vertreten.
Die Veranstaltung wurde vom OeAD organisiert und richtete sich an Lehrkräfte sowie weitere Akteurinnen und Akteure im Schulbereich, die Interesse an europäischen Kooperationsprojekten im Rahmen von Erasmus+ haben.
Im Fokus des Seminars standen der Austausch über europapolitische Bildung im Schulkontext sowie die Entwicklung von Projektideen für Kooperationspartnerschaften und Kleinere Partnerschaften. Das BG/BRG Judenburg nutzte die Gelegenheit zur Vernetzung und zum Ideenaustausch mit Teilnehmenden aus dem In- und Ausland.
Das Seminar bot sowohl Einsteiger*innen als auch erfahrenen Projektträger*innen eine Plattform, um neue Ideen für Erasmus+ Partnerschaften zu entwickeln – ganz im Zeichen der Förderung europäischer Werte und politischer Bildung im Klassenzimmer. Wir kehren mit vielen spannenden Impulsen, frischen Projektideen und einer großen Portion Motivation zurück in die Steiermark!
Das BG/BRG Judenburg durfte am letzten Tag des Seminars das Erasmus+ Jean Monnet Projekt „yOURope“ präsentieren. Dies ist ein von der EU finanziertes Wahlpflichtfach das ausschließlich auf EU-Themen basiert: https://letschallengethefu.wixsite.com/yourope
Resultierend aus diesem Treffen, wird das BG/BRG Judenburg gemeinsam mit dem Max-Planck Gymnasium aus Judenburg vom 14.09. – 20.09.2025 einen E+-Schüler*innenaustausch zum Thema „Demokratie in Europa“ durchführen.
Der OeAD als nationale Agentur für Erasmus+ organisierte von 27. bis 29.11.2024 das TCA (Training and Cooperation Activity) „Europapolitische Bildung in der Schule“ mit dem Ziel, Best-Practice Projekte aus Österreich kennenzulernen, anhand von Keynotes, Workshops und Schulbesuchen neue Perspektiven zur Demokratiebildung zu gewinnen und nicht zuletzt, um länderübergreifende Schulkooperationsprojekte, finanziert mit dem europäischen Bildungsprogramm Erasmus+, zu initiieren. „Innerhalb von zwei Minuten habe ich eine Partnerschule für uns gefunden!“, freut sich Alona Egle von der BHAK Wels. Schon so lange versuche sie, eine passende Partnerschule in Europa zu finden: „Jetzt hab` ich einen kongenialen Schulpartner entdeckt, mit dem ich nicht nur inhaltlich, sondern auch persönlich gut zusammenarbeiten kann.“
Paul Schmidt von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik betonte in seiner Keynote die Bedeutung und Wichtigkeit der Arbeit von Lehrkräften, die diese im Kontext der Demokratiebildung an ihren jeweiligen Schulstandorten leisteten. Dass dabei die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg nicht nur Mut erfordere, aber vielmehr das gegenseitige Verständnis fördere, liege auf der Hand.
Neben Schulbesuchen, einer Parlamentsführung sowie dem Kennenlernen von Best-Practice Erasmus+ Projekten zum Thema Demokratiebildung, lag der Fokus der dreitägigen Veranstaltung auf dem Austausch und der Vernetzung der Teilnehmenden, mit dem Ziel, mit konkreten Partnern und Projektskizzen nach Hause zu fahren. Die am Tagungsende vorgestellten Projektideen lassen auf eine vielfältige Zusammenarbeit schließen. So war sich die Luxemburger Kollegin Annicka mit ihrer österreichischen, finnischen und schwedischen Kollegin einig darüber, Social-Media-Influencer/innen ins Projekt „My mind – my choice“ zu integrieren. Frans aus den Niederlanden plant gemeinsam mit seinen lettischen Partnern eine „Methoden-Menükarte“, anhand derer verschiedene Diskussionsmodelle angeleitet und von den Schüler/innen in Rollenspielen ausprobiert werden sollen.
https://erasmusplus.oead.at/de/aktuelles/artikel/2024/12/europapolitische-bildung-an-schulen

























Comments
Post a Comment